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Montag, 6. Februar 2012
Wie sieht ein MPU-Gutachten aus? PDF Drucken E-Mail

Was wird im Gutachten gefragt- was kommt zur Sprache ?

Es wird in rund einer Stunde natürlich viel besprochen- nur die Kernausagen finden sich im Gutachten wieder . Das Gutachten ist teilweise auch eine Art Protokoll.


... [ hier ] ein Gutachten aus BW mit "Vorgeschichte"--Positiv

und .... [ hier] ein Gutachten vom Juli 2009 - positiv- mit FS-Entzug wegen Alkohol schon in 2002
( pdf-Dokument öffnet sich in neuem Fenster)

und .....[ hier ] ein Gutachten vom Aug.2010 -positiv- mit Kontroll.Trinken


Hier ein Auszug aus einem Gutachten von XAxxx , wie es in einem Beratungsforum von dem Betroffenen selbst veröffentlicht wurde:
(warum das Gutachten negativ ist, steht in der Zusammenfassung an Schluß --- fehlende Aufarbeitung der Alk.-Probleme)

Zitat : "So habe meine MPU hinter mir. DURCHGEFALLEN

Die Untersuchung war am 03.12.2007 in München. Am 10.01.2008 hatte ich das Gutachten in Händen.
Die Axxx brauchte sechs Wochen um mir das Gutachten zuzustellen. In dem Schreiben der Axxx mit der Zahlkarte über € 389,73 war die Rede innerhalb von 14 Tagen nach dem Gutachten erfolgt die Zustellung.
Dann geht’s weiter:
Habe dann versucht die Gutachterin Telefonisch zu erreichen. (laut Schreiben der xxx ist die Beantwortung meiner Fragen zum Gutachten kostenlos)
Wurde 6 mal mit den Worten vertröstet das Die Gutachterin zurückruft.
Es kam jedoch nie zu einem Rückruf der Gutachterin, das tagelange warten................umsonst.

Heute am 23.01.2008 habe ich die Gutachterin erreicht, hätte ich mir sparen können.

Hatte bei der Begutachtung angegeben das ich bei meiner Trunkenheitsfahrt fünf Bier getrunken hatte. (www.onmedia.de/Promille-Rechner 2,5L Bier mit 5,5%o bei 4 Std. ergibt 1,73 %o Maximum.
(Wurde um Uhr 0,15 mit 1,6%o aufgehalten)
Die Gutachterin meinte das die genante Trinkmenge nicht die festgestellte Blut-Alkohol-konzentration erklären würde und ob ich noch etwas dazu getrunken hätte?
„Nein“

Wie ich mich bei der Fahrt gefühlt hatte?
„Zu diesem Zeitpunkt habe ich noch geglaubt das ich fahren kann, ich habe schon gemerkt das ich angetrunken bin, bemerkt durch Buchstabenverwechslung und Gleichgewichtsstörungen“

Ob mir bewusst war das ich nicht mehr fahren dürfte?
„Ja“.

Ob ich mir erklären kann, warum ich trotzdem gefahren bin?
„ Auf den Alkohol, der mich enthemmt hat. Ich hatte anscheinend schon den Tunnelblick gehabt da ich nicht einmal das Polizeiauto bemerkt hatte das neben der Kneipe stand.“

Aus welchen Gründen er Alkohol getrunken habe und wie viel?
„Ich bin damals 2 mal die Woche zu Stammtisch gegangen, da habe ich 2 Bier getrunken, manchmal wurden es auch 3 Biere.“

Ob es Anlässe für mehr Alkohol gegeben habe?
„Im Jahr zwei mal, wenn jemand Geburtstag hatte waren es schon mal sechs oder sieben Halbe“


Ob es früher schon einmal Phasen mit mehr Alkohol gegen habe?
„Das war bei der Bundeswehrzeit, vor über 30 Jahren“

Ob ich meinen Umgang mit Alkohol problematisch einschätze?
„Nein. Ich habe mir frührer nie Gedanken darüber gemacht. Erst Herr xxxx( Psychologe ) hat mir aufgezeigt wo die Punkte bei mir gelegen sind.“

Wie ich meinen früheren Umgang mit Alkohol dann einschätzen würde?
„Missbrauch, weil ich nicht aus Genuss getrunken hatte, zu Trinken war es immer Bier, es hatte sich bei mir so eingebürgert. Von der Trinkmenge her, es war in einem kritischen Bereich“

Aus welchen Gründen ich Alkohol getrunken habe?
„Wenn ich in der Wirtschaft war aus Geselligkeit, bei Stammtischkollegen, zu Hause nie“

Warum ich beim Stammtisch und in der Wirtschaft Alkohol getrunken habe?
„Ich schätze das der Alkohol mich ein wenig enthemmt hat, das man leichter geredet hat, man ist geselliger gewesen.“

Ob ich ansonsten eher verschlossen währe?
„Nein“

Was dann das positive gewesen sei, was mir der Alkohol gegeben habe?
„Man hat halt leichter geredet, habe mir nie groß Gedanken darüber gemacht. Es war das Getränk, was man getrunken hat, wenn man in der Wirtschaft war.“

Ob sich der Umgang mit Alkohol nach der Fahrt verändert habe?
„Ja, seit der Fahrt habe ich nix mehr getrunken“

Wie ist es zu dem Entschluss gekommen?
„Zuerst war der Schock da, dass der Führerschein verloren ist. Mir hat gestunken das es zu der Fahrt überhaupt gekommen ist. Ich habe es oft im Kopf durchgespielt, warum es soweit gekommen ist.“

Ob ich eine Erklärung gefunden habe?
„Ja, dass ich zu den Stammtischen gegangen bin und mir nie richtig bewusst war wie viel Alkohohl ich mit den Bieren intus hatte.“

Ob aus meiner Sicht etwas gegen ein gelegentliches Glas Bier spreche?
„Nein. Seit dem 12.12.2006 bis jetzt habe ich gar nichts mehr getrunken. Wenn ich mal wieder Lust habe, dann nur aus Genuss, nicht mehr für den Durst und mir Sicher bin kein Fahrzeug mehr führen zu müssen“

Wie ich die erste Zeit ohne Alkohol erlebt habe?
„Gar nichts“

Ob ich mal Lust oder den Gedanken an Alkohol gehabt hat?
„Nein“

Wie es für mich gewesen ist weiter zu Stammtisch zu gehen?
„Zu ein paar von da hab ich gar keinen Kontakt mehr, zu den andern hab ich gesagt das ich nichts mehr trinke und es ist für Sie ok. Ich trinke da mein Mineralwasser und das reicht.“

Ob sich bei mir etwas persönlich geändert hat mit dem Alkohlverzicht?
„Ich bin halt besser drauf. Der Alkohol hat ja so eine dämpfende, beruhigente Wirkung gehabt. Ich bin jetzt agiler. Es gibt auch nicht mehr diese verkaterten Morgen danach, das finde ich auch sehr positiv. Dann für meine Partnerin, natürlich keine Alkoholfahne mehr, das hat Sie anscheinend schon gestört.“

Ob sich bei mir etwas verändert hat seit ich keinen Alkohol mehr trinke?
„Ja, das hat eher was mit meinem Zucker zu tun. Durch das sammeln meiner Leberwerte hat sich herausgestellt das ich Diabetes habe, der jetzt mit Insulin eingestellt ist.“

Wie ich in Zukunft mit Alkohol umgehen wolle?
„Wenn jetzt z.B. Weihnachte, zu einer Ente ein Glas Wein. Aufs Neue Jahr ein Glas Sekt. Aber nicht mehr.“

Wie ich eine weitere Alkoholfahrt verhindern wolle?
„Prinzipiell, wenn ich weggehe trink ich mein Wasser.“

Ob ich mir eine Situation vorstellen kann, in denen ich erneut für Alkohol gefährdet sein könnte?
„Nein“

Ob ich mir trotzdem überlegt habe, was ich tun könne, wenn es einmal so weit sein solle?
„Der Gedanke kommt mir gar nicht, das schließe ich aus“

Ich habe angegeben, drei Einzelstunden bei einer Beratung gewesen zu sein, wie ich auf die Idee gekommen bin?
„Bei der Führerscheinstelle meinte Dienstellenleiter das ich die MPU ohne Kurs nicht bestehen würde.“

Ob ich aus der Beratung profitiert habe?
„Ja wir haben die ganze Sache auch besprochen. Er hat mir beigebracht, dass das kontinuierliche Trinken, dass das schon der Grundstein war“

Wenn in Zukunft ich wieder Alkohol trinke, aus welchen gründen ich es dann tun wolle?
„Nur aus Genuss. Wie z.B. beim Weihnachtsessen. Dann muss ich sicher sein, dass ich nicht mehr fahren muss. Alkohol und Autofahren passt nicht zusammen. Autofahren dann 0,0 promill“

Ob ich dem Gespräch noch etwas hinzufügen möchte?
„Es war unverzeihlich, das ich damals betrunken ins Auto gestiegen bin. Es darf einfach nicht sein und wir bei mir in Zukunft auch nicht mehr vorkommen, wie wenn ich fahre dann mit 0,00 promill.“


Herrn XXXXX wurde das voraussichtliche Ergebnis der Untersuchung mitgeteilt und begründet.
Mir wurde lediglich mitgeteilt das meine Ausführung warum ich Alkohol getrunken habe (Alkohol mich ein wenig enthemmt hat, das man leichter geredet hat, man ist geselliger gewesen) nicht so ganz ausreichend beantwortet wurde.


So das war der erste Teil, den zweiten Teil (Zusammenfassende Befundwürdigung) kommt dann nächstes Mal. Muss mich erst einmal beruhigen (Puls 280).

Und die Zusammenfassung im Originaltext:

Zusammenfassende Befundwürdigung
Im medizinischen Bereich ergaben sich einige Befunde, wie sie häufig gefunden werden bei Personen, die vermehrt dem Alkohol zusprechen oder zugesprochen haben. Die vorgelegten Leber- und CDT-Werte sind normal und stützen die angegebene Abstinenz. Bei der heutigen Untersuchung zeigte sich eine Laborwerterhöhung. Diese Normwertabweichung kann jedoch aus medizinischer Sicht nicht zweifelsfrei auf aktuellen Alkoholüberkonsum zurückgeführt werden, da der wichtige Parameter Gamma-GT im Normbereich liegt.
Bei der Überprüfung der psychophysischen Leistungsfähigkeit zeigten sich normwertunterschreitende Ergebnisse in den einzelnen Untertests. Vor dem Hintergrund der sonstigen negativen Befundlage und um eine unnötige Mehrbelastung zu vermeiden, haben wir auf die Durchführung von Ergänzungsverfahren zur weiteren Abklärung der Leistungsbeeinträchtigungen und deren möglicher Kompensation verzichtet.
Herr xxxx ist im Dezember 2006 mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,60 Promille im Straßenverkehr aufgefallen. Dies belegt nicht nur einen übermäßigen Alkoholkonsum im Vorfeld der Fahrt, sondern auch eine Alkoholgewöhnung, die nur durch einen übermäßigen Alkoholkonsum über einen längeren Zeitraum aufgebaut werden kann. Im psychologischen Gespräch wurde deutlich, dass Herr xxxx sich zur Zeit noch nicht ausreichend mit seiner Alkoholvorgeschichte auseinandergesetzt hat.
Im Verlaufe des gesamten Gesprächs zeigte er sich kooperativ und er beantwortete offen die zur Gutachtenerstellung notwendigen Fragen, seine Ausführungen sind jedoch nicht frei von Widersprüchen. So erklärt die von ihm genannte Trinkmenge für den Tag der Fahrt nicht hinreichend die nach der Fahrt festgestellte Blutalkoholkonzentration („Das erste Bier war von 18 bis 20 Uhr. Ab 20 Uhr waren wir in der Kneipe, da sind weitere vier Halbe dazugekommen."). Auf diesen Widerspruch hingewiesen, schließt er eine höhere Trinkmenge jedoch aus. Ebenso erklären die von ihm für die Zeit vor der Fahrt angegebenen Trinkmengen und -häufigkeiten nicht hinreichend, dass er mit der aktenkundigen Blutalkoholkonzentration noch in der Lage war, ein Fahrzeug zu führen („Ich bin in der Woche zweimal an den Stammtisch gegangen. Im Schnitt waren es zwei Halbe, auch mal drei.", „Im Jahr, zweimal ist vorgekommen, sechs oder sieben Halbe...").
So ist insgesamt gesehen deutlich, dass Herr xxxx zur Zeit noch kein realistisches Bild seines früheren Umgangs mit Alkohol besitzt. Von einer selbstkritischen und offenen Auseinandersetzung mit dem früheren Umgang mit Alkohol überzeugt er nicht. Dies ist jedoch als eine notwendige motivationale Basis für die Herbeiführung von Veränderungen zu fordern.
Trinkmengen und -häufigkeiten nicht hinreichend, dass er mit der aktenkundigen Blutalkoholkonzentration noch in der Lage war, ein Fahrzeug zu führen („Ich bin in der Woche zweimal an den Stammtisch gegangen. Im Schnitt waren es zwei Halbe, auch mal drei.", „Im Jahr, zweimal ist vorgekommen, sechs oder sieben Halbe...").
Einen zukünftigen Alkoholkonsum aus geschmacklichen Gründen schließt er nicht aus („Wenn ich mal wieder Lust habe, dann nur aus Genuss, nicht mehr für den Durst. Wenn, dann nur noch aus Genussgründen. Und wenn, dann, wenn ich mir sicher bin, dass ich kein Fahrzeug mehr führe.", „Wenn jetzt z. B. Weihnachten, zu einer Ente, dazu ein Glas Wein. Aufs Neue Jahr ein Glas Sekt. Aber nicht mehr. Konkrete Regeln für den Umgang mit Alkohol und tragfähige Strategien zur Verhinderung einer weiteren Trunkenheitsfahrt kann er jedoch nicht benennen. Seine Angaben sind eher allgemein und bewegen sich noch auf der Ebene der Vorsatzbildung.
Einen Rückfall in das frühere Trinkverhalten schließt Herr xxxx aus, demzufolge hat er sich auf diesen Fall auch nicht hinreichend vorbereitet („Der Gedanke kommt bei mir nicht, das schließe ich aus."). Dies ist vor dem Hintergrund der aktenkundigen Alkoholgewöhnung als zu optimistisch und nicht ausreichend realistisch zu werten.
Nach Abwägen der positiven wie negativen Befunde kommen wir zur Zeit noch zu einer negativen Prognose. Die Wahrscheinlichkeit der Wiederaufnahme der früheren Trinkgewohnheiten kann zur Zeit aus fachlicher Sicht nicht mit hinreichender Sicherheit als reduziert gewertet werden.
Wir empfehlen Herrn xxxx, möglichst mit fachlicher Unterstützung, seinen früheren Umgang mit Alkohol, so wie dessen in seiner Person liegenden Hintergründe vorbehaltlos aufzuarbeiten und auf dieser Basis tragfähige Strategien für einen dauerhaft kontrollierten Umgang mit Alkohol, sowie zur Verhinderung eines Rückfalls in den früheren Alkoholmissbrauch zu entwickeln.
Im Rahmen des psychologischen Gesprächs wurde auch die Möglichkeit der Wiederherstellung der Kraftfahrereignung durch die Teilnahme an einem Rehabilitationskurs für alkoholauffällige Kraftfahrer nach § 70 Fahrerlaubnisverordnung geprüft. Aufgrund der Gesamtbefundlage halten wir die Teilnahme an einem Rehabilitationskurs bei Herrn xxxx zur Zeit jedoch nicht für erfolgversprechend."

Zitatende
---> " fachliche Unterstützung " heißt Besuch bei einem Verkehrspsychologen, Verkehrsberatung

 
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Wer zur MPU geht , braucht meist ein ETG- /BTM-Kontroll-Programm. Damit kann die Abstinenz  für 6 oder 12 Monate im Urin/Haar  nachgewiesen werden.

Bitte rufen Sie MPU-Hilfe-Kronach an , wenn Sie dieses Programm in Kronach oder Lichtenfels preiswert und seriös durchführen lassen wollen.->s.auch : mpu-alk-drogentest.de

 
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Das erste Beratungsgespräch bei MPU-Hilfe-Kronach ist kostenlos ( Es wir nur eine Schutzgebühr von 10 Euro erhoben, die später wieder angerechnet wird-also Kostenlos)
Das Gespräch soll Ihre Fragen zu Chancen , Ablauf und zum Zeitplan klären und wird etwa 30 Minuten dauern.
Danach sind Sie zu nichts verpflichtet, Sie brauchen nichts zu unterschreiben.
Wir möchten, dass Sie sich Ihre Vorbereitung zur MPU gründlich überlegen können und dann richtig entscheiden.

 
www.MPU-Hilfe-Kronach.de Dipl.Psych. Marie-L.Greifenhagen , Am Flügelbahnhof 4 ,96317 Kronach , Südstadt/ Wickleinhaus ,Tel.: 09261-61 08 597 kontakt@mpu-hilfe-kronach.de